FAQs

Die am häufigsten gestellten Fragen rund um unser „HeimatÄhre“-Regionalkonzept beantworten wir hier. Sollten Sie weitere Fragen haben, schreiben Sie uns gerne eine E-Mail

Invisible Accordeon
Was bedeutet „HeimatÄhre“?

Ein klares Bekenntnis zur Region, zum Handwerk und zu nachhaltig hergestellten Lebensmitteln. Da wir fast alle unsere Partner in Landwirtschaft und regionalem Getreidehandel persönlich kennen und den engen Kontakt zu ihnen pflegen, ist „HeimatÄhre“ für uns eine naheliegende Idee, die wir konsequent weitergedacht haben.

Hierzu besuchen wir unsere Partner nicht nur sporadisch, sondern tauschen uns vor Ort regelmäßig aus.

Wir verfolgen den Produktionszyklus des Getreides von der Aussaat bis zur Ernte, immer an der Seite der Landwirte, die wir bei der Sortenauswahl, in anbautechnischen Fragen, bei Pflanzenschutzmaßnahmen und beim Einholen ihrer Ernte auf Wunsch beraten bzw. unterstützen.

Sogar beim Transport des geernteten Getreides in unsere Mühle sind wir den Landwirten behilflich, wenn gewünscht.

Woher kommt unser Getreide?

Der Weizen kommt ausschließlich aus Baden-Württemberg.

Beim Dinkel haben wir dieses Ziel noch nicht ganz erreicht. Durch die intensive Kooperation mit den Partnern der Wertschöpfungskette sind wir uns jedoch sicher, dieses Ziel ab Ernte 2020 zu erreichen.

Welches Getreide wird im Qualitätsprogramm „HeimatÄhre“ angebaut?

Klassisches Brotgetreide:

  • Weichweizen
  • Dinkel
  • Roggen
Welche Mühlenbetriebe verarbeiten und vertreiben Getreide aus dem Qualitätsprogramm „HeimatÄhre“?

Ausschließlich die Rettenmeier Mühle verarbeitet Getreide mit der Qualitäts-Bezeichnung „HeimatÄhre“. Darüber hinaus darf auch noch die Schwarzwälder Mühle „HeimatÄhre“-Mahlerzeugnisse unter diesem Label vertreiben.

Wer darf am Qualitätsprogramm „HeimatÄhre“ teilnehmen?

Nur Landwirtschaftsbetriebe, die nach den „HeimatÄhre“-Anbau- und Einkaufsrichtlinien arbeiten und deren Getreide auf ausgewählten Feldern in Baden-Württemberg wächst.

Welche Verpflichtungen hat der Landwirt?

Unsere Landwirte und Partner aus dem Getreidehandel verpflichten sich, im Rahmen unseres Qualitätsprogramms nach modernsten agronomischen und besten Umweltgesichtspunkten zu handeln. Diese beinhalten die Berücksichtigung von

  • Nachhaltigkeit
  • Ressourcenschonung
  • Erhaltung der Biodiversität
  • Auswahl optimaler und gesunder Fruchtfolgen
  • geringstmöglicher Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln
Welche Verpflichtungen übernehmen wir als Mühle?

Wir erarbeiten und geben, gemeinsam mit den Landwirten, Sortenempfehlungen.

Wir stellen den Landwirten auf Wunsch fachkompetente Berater zur Seite, die in allen qualitativen und anbautechnischen Fragen Rede und Antwort stehen.

Wir stellen freie Transportkapazitäten während der Ernte zur Verfügung.

Mit unseren großen Erfassungskapazitäten helfen wir mit, die Wege des Getreides von der Landwirtschaft zum Verarbeiter auf ein Minimum zu reduzieren.

Wir stellen die optimalen Getreidemischungen zusammen und vermahlen diese nach den Qualitätsanforderungen und den Rezeptvorgaben unserer Kunden und dies mit höchsten Qualitätsanforderungen, die weit über die gesetzlichen Vorgaben zu hygienischen und technologischen Standards hinausgehen.

Wir stellen eine stabile und vor allem gleichmäßige Qualität unserer Getreideprodukte mittels vollautomatischer Prozesssteuerung, -überwachung und -lenkung sicher.

Mit unserem Pilotprojekt, in dem wir in enger Partnerschaft mit unseren Landwirten an einzelnen Getreidefeldern mehrere Meter breite Blühstreifen (insgesamt über 15 ha) anlegen, setzen wir ein Zeichen zum Erhalt der Biodiversität.

Wie sicher ist unsere „HeimatÄhre“?

Wir überprüfen die Einhaltung der „HeimatÄhre“-Anbaurichtlinien durch regelmäßige Besuche der Landwirtschaftsbetriebe, Felder und Lagerstätten.

Wir prüfen und beurteilen jede Partie, die in die Mühle geliefert wird auf Qualität, Sensorik und ganz besonders auf jegliche Verunreinigungen.

Wir verfügen in unserem Mühlenbetrieb über ein vollausgestattetes Getreide- und Mehllabor und untersuchen jedes angelieferte Getreide genauestens.

Wir führen regelmäßige Schadstoffuntersuchungen auf Pestizide, Mykotoxine, Schwermetalle und andere Rückstände und Kontaminanten durch.

Wir setzen nur von uns geprüfte und nach GMP+ zertifizierte Transportunternehmen ein.

Woran erkenne ich, ob ich ein Produkt aus dem „HeimatÄhre“-Qualitätsprogramm kaufe?

Folgendes Label kennzeichnet Produkte aus dem „HeimatÄhre“-Qualitätsprogramm:

Teilnehmende Bäckereibetriebe zeigen das Label sowie das Teilnahmezertifikat in ihren Verkaufsstellen.

Teilnehmende Bäckereien dürfen nach Prüfung das Label verwenden, falls gewünscht.

Was zeichnet Backwaren aus dem „HeimatÄhre“-Qualitätsprogramm gegenüber anderen aus?

Der Kunde kauft „HeimatÄhre“-Backwaren mit gutem Gewissen, weil …

… es sich um regional und transparent hergestellte Lebensmittel handelt, die ihren Ursprung in einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Erzeuger, Mühle und Bäcker haben.

… einem „HeimatÄhre“-Bäcker die Qualität seiner Rohstoffe, deren Sicherheit und in sich geschlossene regionale Produktions- und Lieferketten sehr wichtig sind.

… er sich auch mit unserem Projekt „Blühstreifen“ voll identifizieren kann.

… der CO2-Fußabdruck für diese Qualitätsbackwaren aufgrund der kurzen Transportwege und der geringen Warenumschläge klein ist.